…zu viele Sorgen…

www.epi-dog.de

Alaskan Malamute Chinook und seine Epi Dog and Friend´s

11.02.2020

Es ist wie es ist und es ändert sich auch nicht …

Wieder einmal haben wir die Tage an denen wir uns große Sorgen machen um Chinook. Nachdem der letzte Anfall nun ein paar Tage zurück liegt kommen die nächsten Sorgen.

Seit dem Anfall frisst er weniger bis gar nicht und saufen will er auch nicht so wirklich. Noch ist es nicht so, dass er alles eingestellt hat aber es ist stellenweise schon sehr bedenklich. Auch das erbrechen ist seitdem wieder da. Fast täglich haben wir es und am Samstag hatten wir es 4x. Nun haben wir es wieder jeden Tag. Dadurch das Chinook auch nichts frisst, kommt nun mal auch nichts in den Magen und irgendwann ist nur noch die Magensäure da. Nicht gerade förderlich mit seiner chronischen Magenschleimhautentzündung aber was soll ich machen…

Gestern habe ich dann wieder einmal in die Kiste gegriffen und habe ihm Heilerde gegeben und ein wenig die den Schmerz zu stillen, danach war auch ruhe aber gefressen hat er trotzdem nicht.

Auch der restliche Tag war nicht viel besser. Die Runden die wir so gedreht haben waren damit verbunden, das Chinook seine Nase auf dem Boden hatte und jeder Spur nachgelaufen ist. Dies ist ein Phänomen was wir seit dem 3. Anfall verfolgen. Denn dann macht es immer den Anschein, dass er die Welt neu erkunden muss und will. Nur momentan ist es sehr schlimm. Es gibt Zeiten da nimmt er den Kopf nicht mal mehr hoch und das ist dann schon anstrengend, denn er schaut dann auch nicht mehr wo er langläuft.

Gestern habe ich es erlebt:

Raus, Nase auf den Boden, Nackenhaare bis zur Rute aufgestellt und los ging es. Stock und Stein waren egal immer weiter… das ging die ganze Runde so weiter. Mehrere Versuche es zu unterbinden liegen ins leere und endeten mit Sturheit und springen. Nach gefühlten unzähligen Kilometer und Stunden waren wir dann wieder daheim und er beruhigte sich ein wenig. Nach dieser Runde war er fertig und schlief eine Weile. Allerdings nicht sehr lange dann stand er schon wieder vor mir und jammerte.

FRAGE: was möchtest Du…Raus will ich und weitersuchen, was ich da in der Nase hatte oder vielleicht noch habe. Starkregen und Sturm machten dies jedoch unmöglich wieder raus zu gehen also blieben wir noch drinnen und versuchten die Zeit zu überbrücken.

Da Regen und Sturm jedoch nur minimal nachgelassen haben mussten wir dann doch bei dem Wetter los. Selbst Chinook hatte seine Mühe dem Sturm zu trotzen. Somit haben wir auch nur eine kleine Runde gemacht und geschaut, das wir geschützte Wege genommen haben.

Das alles brachte Chinook aber auch nicht dazu etwas zu fressen. Eher das Gegenteil traf ein und er hat wieder erbrochen. Somit war es soweit, dass unser Tierärztin informiert werden muss. Dieses tat ich sogleich als wir wieder daheim waren.

Kurzen Hinweis und Infos erhalten und wir sehen uns dann Donnerstag. Bis dahin alles weiter im Auge behalten und dann schauen wir weiter.

Nu dann, werden wir uns in Geduld üben und hoffen, dass es ruhig bleibt.

Bis zum späten Abend änderte sich nichts an der gesamten Situation. Kein Fressen und kaum saufen. Sehr viel geschlafen, aber das auch nur mal hier mal da. Im Großen und Ganzen war es sehr unruhig und Chinook wanderte, wieder mal, durch die Bude.

Die Nacht an sich war auch nicht viel besser. Heute, 11.02.2020, war es wie gestern auch. Die erste Runde war gerade einmal 150 Meter lang und dann stand er stur und starr da. Bloß keinen Meter weitergehen, warum auch immer. Somit ging es auch gleich wieder heim. Es gab keinen Anlass draußen im Sturm und Regen stehen zu bleiben und darauf zu warten, das Chinook weiterging. Auf auf, wieder rein in die gute Stube und abwarten wann er sich von selber meldet. Dies ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Fiepen, jammern und heulen wechselten sich ab. Also, rein in die Klamotten und raus ging es. Nicht der „Renner“ aber besser als überhaupt kein Geschäft zu machen. Nach ner Stunde waren wir dann wieder zurück.

Ich muss dazu sagen, dass es Tage gibt an denen will und möchte er raus aber nicht wieder rein, dann gibt es die Tage da will er nicht raus und wenn wir dann doch draußen waren, will er nicht wieder rein. Kann Man(n) verstehen muss man aber nicht. Es sind die HOCH und TIEFS bei dieser Krankheit.

Dummerweise kam uns dann doch ein Stück Grasbüschel in den Weg und dieser wurde sogleich gefressen und das Resultat…natürlich—wir übergeben uns erneut!!

Es ist wie es ist, also Heimweg antreten und schon darüber nachdenken, was zu tut ist. Magen ist leer und Hunger hat er auch ein wenig. Also TK Schrank auf und schauen wo das Huhn geblieben ist, welches ich schon vorgekocht habe. Gefunden und ab zum auftauen.

UND NUN??

Schauen wir dem Huhn mal zu wie es so langsam wieder auftaut und ein wenig warm wird. Gesagt getan und ab in die Schüssel. Nur leider mochte Chinook das leicht warme Huhn nicht und ging wieder. Sonst ist mir das egal, dann kommt es weg (im Sinne von wegnehmen) aber heute wollte ich es nicht einfach so stehen lassen. Immer wieder angeboten und was soll ich sagen, der Hunger siegte und Chinook nahm zumindest ein wenig zu sich.

Das ist nun der Stand der Dinge und ich schau weiter wie es den Rest des Tages wird…

 

Somit seid gespannt wie wir den Tag weiter verbringen und wir freuen uns auf einen neuen Besuch von Euch…

In der Zwischenzeit schreiben wir an einem anderen Bericht weiter….