Hexenbesuch,  News

Schei…Tag mit 2 AnfĂ€llen…😭😭

Moinsen zusammen,

heute ist der schlechteste Tag, den wir haben seitdem Chinook die Epilepsie hat


Nach knapp 31 anfallsfreien Tagen haben wir heute morgen halb 6 einen heftigen, aber nicht so langen Anfall gehabt. Das Rudern viel fast aus, aber dafĂŒr krampfte Chinook um so mehr. Auch war es anders als bei den anderen malen, denn der Anfall kam in dem Moment als er auf dem RĂŒcken geschlafen hat. Frauchen sagte mir, das Sie den Urin hat laufen hören und erst dann fing es mit dem Anfall an.

Kurz danach war er zwar wieder da, aber er konnte uns nicht einordnen und fing das Laufen an. Hin und her ging es und das ohne Rast. Auch wenn er sich dann doch so langsam beruhigte war er unruhig. Irgendwann habe ich mich dann fertig gemacht und bin eine Runde mit ihm raus gegangen. Das war auch gut fĂŒr uns beide. Er konnte sich ein wenig mehr bewegen und ich den Kopf frei bekommen.

Es bringt nichts, wenn man in Panik verfĂ€llt, denn ein klarer Kopf ist da schon besser. Emotionen kann ich mir dabei nicht leisten, die dĂŒrfen dann zu spĂ€teren Zeiten gerne sein. Es ist nicht einfach, aber ich habe gelernt damit umzugehen.

Nach unserer kleinen Runde gab es dann die Medis und sein Futter. Medis hat er genommen aber das Futter nicht. Okay, ist nichts neues, aber neu halt aus dem Grund, weil er sonst nach einem Anfall immer angefangen hat zu fressen.

In der Zwischenzeit habe ich einige Kleinigkeiten erledigt und wir habe die Zeit zusammen verbracht. Frauchen musste Ihr Homeoffice absolvieren und da muss es dann auch mal leise sein.

Nach dem Mittag sind wir dann nochmals auf eine kleine Runde gestartet und alles lief ganz gut. Zwar fiepte er immer wieder und war sich nicht ganz sicher, dass er auf dem richtigen Weg ist, aber wir haben es gut gemeistert. Daheim angekommen, ein wenig Wasser zu sich genommen und dann ging Chinook in seine Schlaf-Ecke.

Ich, mit Kaffee und >Telefon im Sessel sitzend. Kurze Absprachen getroffen, Verabredungen ausgehandelt und dann noch ne kurze Runde gespielt.

Aus dem nichts heraus hörte ich es plÀtschern und er pullerte wieder los und zeitgleich viel er in einen Anfall. Dieser war so heftig, dass ich solch eine Angst hatte das er uns unter den HÀnden verstirbt. Das habe ich beim ersten Anfall auch schon einmal gehabt. Ich schrie ihn an und wollte damit erreichen, dass er wach wird und aus dem Anfall kommt, aber es half nichts. Ich hatte nur Angst.

Es wurde aber noch schlimmer, denn kurz nach dem Anfall rutschte er hinten immer wieder weg und konnte sich nicht auf den Beinen halten. Dann fing er an nach uns zu schnappen, zu knurren und zu bellen. Als er bellte bleib mir fast das Herz stehen, denn bellen ist etwas, was er so nicht wirklich macht, es sei denn er fĂŒhlt sich bedroht.

Wir vermuten, dass er auch fĂŒr kurze Zeit blind war. Zu mindestens haben wir es so empfunden, weil alles drauf hinsprach. Wir können uns irren, aber ich glaub schon, dass es so war.


dies war schnell ein Abriss von heute. Da es gerade fĂŒr mich ein wenig emotional wird beende ich das Schreiben hier mal kurz und melde mich morgen wieder


In diesem Sinne, bleibt alle gesund und bis spÀter dann


Chinook & Thomas

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