Mächtig stolz auf den Dicken…

Veröffentlicht von Epi Dog Admin am

Ja das bin ich heute und daran möchte ich Euch teilhaben lassen… auch wenn es zum Mittag hin nicht so schön war, aber lest selbst

Der Start unseres Tages war nun nicht so super, aber was will man bei diesem Wetter auch erwarten. Viel zu warm und die Feuchtigkeit ist auch mächtig hoch. Jedoch haben wir heute auf der ersten Runde einige Hunde getroffen, was nun nicht unnormal ist, aber es waren alles welche die wir so noch nicht auf unseren Runden hatten. Souverän dran vorbei, kein Theater oder nörgeln. Klasse gelaufen und somit alles in bester Ordnung. Zwar hat der Herr vergessen sein Geschäft zu machen, aber das kann man ja nachholen. 😎

Genau das haben wir dann auch kurz vor Mittag gemacht. Wetter immer noch nicht besser, aber kaum Sonne die direkt auf den Pelz brennt. Somit stand fest, wir machen eine etwas größere Runde und schauen einfach wie es läuft. Also, Tasche mit Futter und Wasser fertig gemacht, Lauf Gurt zurechtgelegt, Geschirr begradigt und angezogen. Alles normal alles bestens und auf ging es.  Da ich die Runde im Kopf hatte war es nicht schwer Chinook heute dafür zu begeistern. Der erste Teilabschnitt war super, aber dann, dann passierte es:

Einen Teil der Strecke, welche wir „Lost Allee“ nennen, weil dort mal ein Geo gleichen Namens war, erreichten wir und mir schwante nichts Gutes. Mist da steht der Transporter wieder. Ich muss dazu sagen, dieser Transporter ist mit Boxen bis unter das Dach gefüllt, Maulkörbe hängen darin und der Hinweis VORSICHT, reicht manchmal aus, um den Weg zu ändern, aber warum.

Mutig setzten Wir unseren Weg fort bis wir den Transporter hinter uns gelassen hatten. Dann war es da, das laute Gebell der Hunde. Ein Hund schrie in der Ferne, als würde er geschlagen oder von einem anderen Hund gefressen :-). Danach Geschrei einer Person und immer wieder das rufen nach Namen. Dies alles veranlasste mich dann doch den Rückzug anzutreten, denn geheuer war es mir nicht. Indem wir uns auf Rückzug befanden sahen wir schon von weitem was uns da entgegenkam. Eine Meute Hunde, von allen Rassen was dabei, ich denke es waren so um die 10. Fast alle freilaufend. Ein wenig Panik stieg in mir auf, weil ich kenne den Dicken, denn so viele Hunde auf einen Haufen kann er überhaupt nicht ab und wenn da noch Rassen dabei sind die er so gar nicht aufs Fell schauen kann, dann kann es schon mal eng werden. Jedoch nichts dergleichen passierte, weil…

Zwei Hunde, Ein Aussie und ein Terrier, würde ich sagen, schossen an uns vorbei und auf direktem Wege auf die Straße. Rechts an den Fahrbahnrand und weiter ging es in einem Tempo was man so nicht alle Tage sieht. Sie waren auf der Flucht…Es war der Hund, der geschrien hat und er rannte panikartig vor etwas weg.

Die Dogwalkerin kam auf uns zu und ich dachte schon jetzt gehts rund, aber Chinook noch etwas neben der Spur von den beiden rennenden Hunden, setzte sich und starrte die ganze Meute einfach nur an. Wat ein Glück. Die junge Frau verstaute blitzartig Ihre ganzen Hunde und kam auf mich zu. Habe Ihr schnell gesagt in welche Richtung die beiden sind und Sie erzählte mir ganz schnell was passiert war.

Wiedergabe der Erinnerung :

Sie kam die Straße/Feldweg hoch, entlang einer Straße die stark befahren ist, und in diesem Moment führ ein Auto vorbei an welchem sich wohl etwas gelöst hat. Dieses Teil, welches sich gelöst hatte, wirbelte durch die Luft. Hierbei flog das Teil über die Leitplanken hinweg und muss wohl den Aussie erwischt haben, daher auch der Schrei, den ich hörte. In diesem Moment nahm der Aussie schmerzerfüllt reiß aus und machte sich auf die Flucht. Nach Aussage der Frau muss der Fahrer es bemerkt haben, aber er fuhr weiter.

Zum Glück gab es zu diesem Zeitpunkt sehr viele Autos auf der Straße wo die Flucht hin ging. ABER ich muss sagen ein Dank an alle die sich zu diesem Zeitpunkt dort befunden haben, denn alle bremsten ab und vermieden damit, dass sie einen der beiden Hunde erwischt. Der kleine Terrier besann sich ein wenig auf seiner Flucht und kam dann doch wieder zurück. Er stand auf der anderen Seite der Straße und kam nicht rüber. Also stellen wir, Chinook und ich, uns auf die Straße und erzwungen somit das Anhalten der Autos. Der entgegenkommende Verkehr stoppte von selbst. Somit war einer der beiden in Sicherheit, aber nun war die Frage …WO IST MIO… Mio, ist der der immer noch weg war.

Ein weiterer Autofahrer hielt und teilte mit, dass er einen Hund gesehen habe, der in Richtung Stadt rennt und das sehr schnell. Nun habe ich auch mitbekommen wer die Frau ist, weil wir kennen Sie selbst. Bei Ihrer Mutter kaufen wir unser Fleisch und sie selbst hat eine Hunde Tagesstätte. Manon heißt die Frau. Ich bot Ihr an, dass wir unsere Runde weiterdrehen und Ausschau nach Mio halten. Gesagt getan.

Wir drehen nun unsere Runde und schauen nach Mio. Chinook war immer noch platt von so vielen Hunden und musste natürlich jeden Busch, jeden Baum und jeden Grashalm untersuchen. Okay was soll man machen und somit war die Runde nicht ganz so schnell. Leider haben wir Mio nicht gesehen. Kurz darauf haben wir uns nochmal getroffen kurz ausgetauscht und Manon ist weiter wieder in die Richtung wo Mio hin gelaufen ist. Jedoch nichts. Weit und breit nichts zu sehen von Mio.

Auch wir hatten unsere Runde erfolglos beendet. Danach haben wir noch eine Runde durch den Eckermannspark gemacht und sind Richtung Luhe, aber auch auf diesen, parallelen Weg, haben wir keine Sichtung machen können.

Daraufhin habe ich angerufen und gefragt ob Mio wieder da ist, jedoch NEIN. Da es nun aber an Temperaturen zunahm und der Dicke nicht mehr wollte und konnte haben wir beschlossen erst einmal Pause zu machen und uns auf den Heimweg zu machen. Langsam, aber zielstrebig ging es Heim.

Ein kurzer Anruf, Mio sei im Nachbarort gesehen worden tat gut, aber leider war er nicht mehr dort als Manon ankam. Somit ist er immer noch weg. Man hat Mio wohl noch einen Ort weiter auf einem Grundstück gesehen und die Info dazu war auch nicht so gut, denn er ist wohl verletzt. Konnte man wohl erkennen das Blut auf dem weißen Fell ist.

Das war der Stand vor einer Stunde. Wir haben es nun 14:55 und nun sind auch die Besitzer von Mio mit auf der Suche. Bis dato haben Sie Ihn noch nicht gefunden.

Ich hoffe sehr, dass man Mio findet und dass er nicht wirklich arg verletzt ist und sich alles zum Guten wendet. Es betrübt mich und es stimmt mich traurig.

Trotz dieser Situation bin ich sowas von stolz auf unseren Dicken. Zu keinem Zeitpunkt hat er Alarm gemacht, kein knurren, kein wild drauf los gehen. Ruhig und besonnen hat Chinook abgewartet was wir machen und wie es weiter geht.

Nun warten wir auf eine Meldung von der Suche…Wir halten Euch auf dem laufenden…

Kategorien: News

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