…kein Stück weiter…

Alaskan Malamute Chinook and Friend´s

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14.02.2020

Irgendwie und überhaupt stehen wir auf der Stelle und kommen kein Stück weiter. Seit Tagen bricht Chinook schon wieder. Mal mehr mal weniger aber immer wieder. Dann ist mal wieder ein Tag ruhe und dann geht es wieder los.

Der Besuch bei der Tierärztin hat nicht viel gebracht. Verdacht auf Magen-Darm, aber dafür fehlen dann doch wieder alle Symptome. Etwas gegen die evtl. vorliegende Übelkeit bekommen ein Pulver für Magen-Darm und nun schauen. Schauen ist das richtige Wort…

24 Stunden ohne brechen und heute, was soll ich noch sagen, erste Runde alles gut, zweite Runde dann wieder erbrechen…

So langsam kommt Verzweiflung auf und das nicht nur in kleinem, sondern echt in großem Sinne. Wir wissen gerade nicht mehr weiter und könnten ein paar Ideen gebrauchen.

Ideen und Anregungen gerne per Kommentar, Mail oder PN per Facebook. Es gibt keine Anregung oder Idee die falsch ist, es kann uns nur weiterbringen und vielleicht etwas finden woran es liegen kann.

Die Gedanken überschlagen sich immer wieder und kommen zu keinem logischen Ergebnis. Wieso, Warum, Wodurch und, das sind die Fragen, die ich im Kopf habe. Jedoch gibt es dato keine Antwort darauf.

Was kann es sein und warum ist es so wie es ist?

Ideen haben wir viele im Kopf jedoch ohne einen festen Punkt zu finden…

Da ist die Tatsache, das Chinook, eine chronische Magenschleimhautentzündung hat, welche wir aber im Griff haben. Oder doch nicht, also wir haben gedacht, dass wir es haben. Nur werden wir seit Tagen eines Besseren belehrt und sind wieder am Punkt NULL angekommen. Da eine ganze Weile Ruhe war mit dem Erbrechen, haben wir auch die Gabe der Heilerde eingestellt. Nun jedoch sind wir wieder dabei und geben Chinook einmal am Tag die Heilerde. Dies ist nicht gerade einfach, weil er das Fressen stellenweise einstellt. Somit muss immer ein anderes Leckerchen mit herhalten, damit die Heilerde seinen Weg gehen kann und wirken kann. Da dies soweit auch funktioniert, dachten wir, dann wird es wieder gut. Pustekuchen, nichts funktioniert, weil das Erbrechen ist geblieben.

Wo ist hier der Fehler im System? Gibt es überhaupt ein Fehler oder ist das alles von logischer Art und wir sehen es nur nicht. Auf der Suche nach einem Lösungsansatz bin ich dann über folgende Theorie gestolpert

Erbrechen aus Frust, Wut oder weil Frauchen nicht da ist…

Seit einiger Zeit habe ich die Theorie im Kopf, dass es daran liegen kann, das Chinook allein ist. Allein im Sinne, er hat keine Freundin oder Freund daheim mit dem er sich den Tag versüßen oder auch verbringen kann.

Da er sehr auf Frauchen fixiert ist, aus welch einem Grund auch immer, stellt er morgens das Fressen und Saufen ein. Das soll heißen: Frauchen verlässt das Haus und kommt abends wieder. In dieser Zeit mag er weder große Aktivitäten noch fressen oder saufen. Wenn alles gut ist nimmt er auf den Runden einmal einen Keks oder ein Stück TroFu, aber auch das ist in der letzten Zeit weniger geworden. Folglich kommt es irgendwann am Tag dann zu erbrechen und dann will er eh nichts mehr fressen. Aus einer Sicht auch völlig verständlich aber aus der Sicht des Magens von Chinook wiederum nicht. Hin und wieder schleicht er um seinen Napf herum, aber gefressen wird nicht. Ich nehme diesen dann auch weg, weil so dauerhaft muss er ja auch nicht dastehen. Zu gegebener Zeit bekommt er in wieder hingestellt und dann spielt sich aber das gleiche Szenario ab. Schauen, Nase rein umdrehen und weggehen. Und wieder wegnehmen und später erneut versuchen.

Ehrlich…das nervt irgendwann aber auch. Ich versuche alles und es funktioniert nicht und er will nicht fressen. Grundlegend darf er von seinem derzeitigen Futter eine Tagesration von 450g bekommen. Dürfte, auf DÜRFTE liegt hierbei die Betonung, real sieht es aber so aus, dass wir maximal auf 250-300g kommen, wenn überhaupt. Natürlich auch nicht jeden Tag, denn das wäre ja viel zu schön.

Es macht sich Verzweiflung breit…

Auch heute ist es nicht viel anders als die anderen Tage. Heute Morgen mit ach und krach eine Runde gegangen, geschlichen trifft es jedoch besser, und dann wieder Heim. Futter bleibt stehen und das Trinken auch. Die spätere Mittagsrunde endete im Erbrechen. Man muss sich das so vorstellen, weil ja die Jahreszeit nicht soviel hergibt was man fressen kann -wie Gras- wird solange gesucht und das mit aller Konsequenz bis der Magen damit voll ist, um es zu erbrechen. Selbst Versuche ihn davon abzuhalten schlagen fehl. Wenn ich will, dass er nicht das Gras frisst, dann müsste Chinook die ganze Runde strikt bei Fuß laufen, das ist wiederum nicht der Sinn einer Runde zum Geschäft machen… Somit beißt sich hier die Katze in den Schwanz oder auch der Hund…

Fazit des heutigen Tages:

Minimal Wasser genommen, 12 kleine Leckerchen an Keks und ein ganz kleines Stück gekochter Magen. Das ist echt viel und ich muss hoffen das er nicht zu dick wird und somit dann so richtig träge ist.

Spaß beiseite, das kann es nicht sein. Das ein Malamute auch mal ohne Futter auskommt, das ist okay, aber so wenig kann einfach nicht gut sein. Ich habe jedes Mal Angst etwas Großes mit ihm zu unternehmen, weil ich nicht weiß wie der Verlauf ist und ob er nicht dann doch wieder erbricht. NEIN ich gehe nicht mit dieser Grundeinstellung in den Tag, es kommt von ganz allein. Ich erwarte nichts, weil ich mich sonst aufregen würde und noch mehr darüber nachdenke. Es stimmt mich nur noch traurig, dass wir da stehen wo wir heute stehen und auch irgendwie kein Land in Sicht ist.

Nun schließe ich den heutigen Tag und freue mich auf Hinweise, Tipps und vielleicht sogar ein paar Ideen oder auch Erfahrungen, welche mir / uns weiterhelfen.

Bis dahin wünsche ich ruhige Tage und ein schönes Wochenende…